Der 4 Stunden Mann

Dienstag, 30. Mai 2017

Mikromanagement verhindert nachhaltigen Erfolg !



Woran erkennen Sie den typischen Mikromanager? 
Nun, sein Hang zu Kontrolle ist legendär, ebenso ist es seine Unfähigkeit, Aufgaben zu delegieren. 

Mikromanagement von Ohnmachtsgefühl motiviert

Psychologen erkennen hinter dem Verhalten des Mikromanagers vor allem zwei Faktoren: Mangelndes Vertrauen und eigenes Ohnmachtsgefühl.

Experimente zeigen, dass jemand der sich machtlos fühlt, anderen weniger vertraut, kaum delegiert und seine Vorgaben so eng gestaltet, dass seine Kontrolle und Autorität betont werden. 
Im Hintergrund verbergen sich beim Mikromanager häufig Gefühle mangelnder Information, Rechtfertigungsdruck und das unbedingte Bestreben, ein guter Vorgesetzter zu sein.
Ja, Sie haben richtig gelesen: Der Mikromanager will eine gute Führungskraft sein.
Leider wirkt sich Mikromanagement in der Chefetage auf die Motivation und den langfristigen Erfolg im Unternehmen meist fatal aus.
Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass sich Untergebene eines Mikromanagers ...
- keine Mühe mehr geben - der Chef korrigiert alles.
- keine Verantwortung mehr übernehmen - der Chef kontrolliert      alles.
- keinen Ehrgeiz mehr entwickeln - der Chef erstickt jeden Ansatz von Freiraum im Keim.
Da eine Person nicht alles allein erledigen kann, gerät der Mikromanager dabei selbst unter Zeitdruck, reibt sich auf und macht vermeidbare Fehler.

Wie also umgehen mit einem Mikromanager?

Es klingt schwierig, ist aber einfach: Der Mikromanager will Sie nicht frustrieren, also bringen Sie ihm Verständnis entgegen.
Sprechen Sie Ihren Vorgesetzten lösungsorientiert darauf an, dass Sie sich mehr Freiräume und Verantwortung bei Ihrer Arbeit wünschen. 
Indem Sie ihm etwa anbieten, ihn regelmäßig über Ihren Arbeitsbereich zu informieren, nehmen Sie ihm das Gefühl mangelnder Information.
Erbitten Sie sich Aufgaben mit mehr Verantwortung, indem Sie zeitgleich einen Plan für die Umsetzung dieser Aufgaben vorlegen. 
So weiß Ihr Chef, woran er ist und kann noch im Vorfeld Änderungswünsche äußern.

Indem Sie zunächst kleinere Aufgaben nach diesem Schema zuverlässig erledigen, bauen Sie Vertrauen auf. 

Was kann der Mikromanager selbst tun?
Ihnen bleibt nichts übrig als sich schrittweise von Kontroll- und Perfektionszwang zu verabschieden. 

Not-to-do-Liste
Wenn Sie möchten, stelle ich Ihnen eine Liste mit Tätigkeiten und Sachverhalten vor, die Sie in diesem Kontext einfach Schritt für Schritt unterlassen sollten. Ich nenne Sie eine not-to-do-Liste. In jeder Führungskraft steckt zuweilen nämlich ein kleiner Mikromanager. Schreiben Sie mich an, ich teile gern meine persönlichen Erfahrungen mit Ihnen.

Dienstag, 16. Mai 2017

Manipulieren Sie noch oder Inspirieren Sie schon ?


                       Warum soll ich das tun?









Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, wie man Menschen bewusst beeinflusst, konkret wie Sie Ihre Mitarbeiter beeinflussen?

Ich sage Ihnen, es gibt nur zwei Möglichkeiten, das zu tun: Entweder Sie manipulieren Ihre Mitmenschen oder Sie inspirieren sie.

Nun haftet allein dem Begriff "Manipulieren" sehr viel Negatives an, so dass die meisten von Ihnen schon die Vorstellung instinktiv ablehnen. Es gibt aber noch ein weitaus wichtigeres Argument, warum Inspiration und nicht Täuschung der Schlüssel zu einem erfolgreichen Umgang mit Mitarbeitern sowie anderen Menschen darstellt.

Es geht im Leben und speziell im Wirtschaftsleben immer darum, warum man etwas tut und nicht um das, was man tut. Es geht also bei allem immer um ein inneres Element, ein Glaubenssystem, eine Überzeugung.
Ein Unternehmen, das seinen Mitarbeitern eine bestimmte Idee hinter dem Tun vermitteln kann, sorgt für ein Zugehörigkeitsgefühl und die Überzeugung, etwas Besonderes zu tun. Diese Überzeugung übertragen diese Mitarbeiter auf die Kunden.

Dabei geht es nicht darum, andere Menschen mit Macht motivieren zu wollen oder bei ihnen in erster Linie bestimmte Fertigkeiten vorauszusetzen. Kluge Personalmanager wählen Mitarbeiter aus, die bereits motiviert sind. Diese stecken sie dann mit einer großen Idee hinter dem eigenen Tun an und bringen so die vorhandene Motivation weiter zum Blühen. Auch Fertigkeiten lassen sich jederzeit ausbilden, eine fehlende Motivation aber nicht herbeizwingen.

Wir inspiriert man andere Menschen?

Inspiration hat mit Vertrauen zu tun und mit Visionen.
Vertrauen in die eigene Idee und in die Mitarbeiter.
Visionen, die einen überzeugenden Grund für das tägliche Tun bilden und werteorientiert sind. Werte und Leitbilder, die aktiv ausgedrückt werden und nicht zu bloßen Schlagwörtern verkommen. "Wir sehen das, was andere nicht sehen" - ist zum Beispiel ein aktiver Ausdruck für Aufmerksamkeit. Es drückt Handeln aus und Kontrolle über das eigene Tun. Es inspiriert, weil es aus der passiven Haltung der bloßen Begriffe "Aufmerksamsein" und "Aufmerksamkeit" heraustritt.

Denken Sie immer daran, dass es das "Warum" ist, was zählt. Warum tut man dies und nicht das?

Wissen Ihre Mitarbeiter, warum sie für Sie arbeiten und warum sie morgens aufstehen, um in Ihrem Unternehmen tätig zu sein? Wenn Sie diese Fragen bejahen können, dann weht in Ihrem Unternehmen ein Geist der Inspiration. Das macht einen großen Unterschied aus für den Erfolg jeder Unternehmung.

Donnerstag, 11. Mai 2017

Digitalisierung Fluch oder Segen? 500 Milliarden Euro Schaden durch Ablenkung am Arbeitsplatz

500 Milliarden Euro Schaden durch Ablenkung am Arbeitsplatz

Der Konzentrationsverlust durch soziale Netzwerke und E-Mails am Arbeitsplatz hat laut Berechnungen des Eco enorme Kosten zur Folge.
Die permanente Ablenkung am Arbeitsplatz durch E-Mails, Instant Messages und soziale Netzwerke wie Facebook und Twitter kostet die Weltwirtschaft durch Produktivitätsverlust rund 500 Milliarden Euro pro Jahr. Das ergaben Berechnungen des Providerverbands Eco. "Der Konzentrationsverlust" durch Ablenkungen habe mittlerweile ein Niveau erreicht, das beginne, "die Vorteile der elektronischen Kommunikation" zu überwiegen, sagte Eco-Geschäftsführer Harald A. Summa.


Das ist bitter, sehr bitter, wir können das aber auch als Herausforderung annehmen, sofern wir mutig sind und bereit, uns selbst als digitale Menschen weiterzuentwickeln. Eine andere Wahl, als an uns selbst zu arbeiten und mit dem Fortschritt mitzuhalten, haben wir scheinbar nicht.

Dienstag, 2. Mai 2017

Warum Multitasking kontraproduktiv ist

(Lesezeit 3 Minuten)

Frauen sollen es angeblich können, Männer gar nicht: Die Rede ist vom Multitasking, dem Nebeneinander verschiedenster Aufgaben, die zur gleichen Zeit bearbeitet werden. Ganz selbstverständlich hat sich das Phänomen in das moderne Alltags- und Arbeitsleben geschlichen. Da wird beim Autofahren telefoniert, beim Essen gelesen, bei der Planung eines wichtigen Projektes werden nebenbei E-Mails beantwortet und ein paar kurze Unterhaltungen mit dem Chef sowie den Kollegen eingeschoben. Dem Ergebnis der Arbeit bekommt diese Art zu arbeiten in der Regel nicht, weder bei Frauen, noch bei Männern. Dem Nervenkostüm und der Befindlichkeit der Betroffenen auch nicht.

Das Geheimnis der Fokussierung

Niemand muss ein buddhistischer Mönch werden, um den Wert der Konzentration auf eine Sache wertschätzen zu lernen. Allerdings können solche Mönche sich nicht vorstellen, mehrere Angelegenheiten gleichzeitig zu erledigen. Auch Wissenschaftler, die den sogenannten "Flow" erforschen, ein Hochgefühl, das sich nur bei hochkonzentrierter Arbeit einstellt, sehen Multitasking als nicht zielführend an. So unterschiedlich Zen-Mönche und Wissenschaftler auch sein mögen, haben sie unabhängig voneinander folgende Gesetzmäßigkeiten für sich erkannt:
Gute Ergebnisse verlangen Konzentration und absolute Fokussierung auf das Hier und Jetzt sowie diese, eine Aufgabe.
Wer in dieser Fokussierung aufgeht, hat auch die Chance, sich dabei mehr als gut zu fühlen. Multitaskler dagegen neigen zu Fehlern und fühlen sich immer gehetzt. Die Korrektur der Fehler kostet erneut wertvolle Zeit, häufig verdoppelt sich die Arbeitszeit. Multitasking kostet nachweislich Zeit, und spart sie nicht etwa ein. Das haben aktuelle Studien gezeigt. Neben schlechten Ergebnissen belastet das "Nebenher-Arbeiten" die Betroffenen innerlich meist so sehr, dass subjektive Gefühle von Stress und Burn-Out regelmäßig nicht weit weg sind. Das gilt im Übrigen auch dann schon, wenn man mit seinen Gedanken bei Erledigung einer Aufgabe schon bei der nächsten ist.

In 4 Schritten zu Fokussierung und Konzentration

Ich habe vier einfache Schritte entwickelt, mit denen Sie zu mehr Fokussierung gelangen.

1. Reduzieren Sie große Ziele auf maximal 3!
    Prüfen Sie dabei jede Teilaufgabe auf ihren Wert: Bringt Sie das, was Sie gerade tun, weiter oder         nicht?

2. Sagen Sie konsequent "Nein" zu Aufgaben, die nicht zielführend sind. Drückt man Ihnen solche         Aufgaben auf, verlangen Sie eine Änderung/ eine andere Zielsetzung!

3. Konzentrieren Sie sich absolut auf die zielführenden Aufgaben!

4. Machen Sie die Dinge von Beginn an richtig!
   Schaffen Sie eine Ihnen zuträgliche Arbeitsatmosphäre, beugen Sie Ablenkungen vor, planen Sie        genug Zeit ein!  Fangen Sie an!

Wollen Sie mehr wissen? Kontaktieren Sie mich und folgen Sie mir auf meinen Blogs, die immer wieder aktuelle Themen aufgreifen.

Geniessen Sie Ihre Zeit

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